Blog - 2013


Das Geschäft mit dem Wasser

23.01.2013. Wieder und wieder versuchen Konzerne sich die Förderrechte von öffentlichen Wasserquellen unter den Nagel zu reißen, um das Wasser dann um ein Vielfaches an uns Bürger weiterzuverkaufen.

Wir sollten uns das nicht gefallen lassen! Ganz aktuell wird bei der Europäischen Kommission darüber abgestimmt, ob Unternehmen der rechtliche Rahmen dafür erweitert und erleichert werden soll, ein Skandal, finde ich.

Die gemeinnützige Organisation Right to Water organisiert dazu eine Petition, die bis Oktober 2013 läuft. Bitte folgt dem unten stehenden Link und unterstützt die Petition.

Weiteres zum Thema Wasser:

Es ist schon ein Wahnsinn, was täglich an Wasser in Flaschen abgefüllt und um den Globus gekarrt wird. Was für eine Umweltbelastung! Dabei stellt sich doch immer wieder heraus, dass das Wasser aus dem heimischen Wasserhahn bei weitem von besserer Qualität ist und deutlich strengeren Grenzwerten unterliegt, so z.B. in Punkto Pestizit- und Schwermetall-Belastungen, Keimen etc., als dies bei den Mineralwasserflaschen der Fall ist. Das hat uns so auch das örtliche Wasserwerk bestätigt.

Der ganze Hype um das so kostbare, ja so reine und köstliche Nass aus der Flasche wird doch alles nur von einer riesigen Werbetrommel aufgeblasen, das uns alltäglich stundenlang in der TV-Werbung um die Ohren und Augen gehauen wird.

Mal ganz ehrlich: Zum Durstlöschen reicht mir das Wasser aus dem Wasserhahn zuhause vollkommen, und wer es bei uns etwas prickelnder mag, der pumpt etwas Kohlensäure mit unserem Wassersprudler hinein. In schönen Glaskaraffen kühl serviert, erfrischt es mindestens genauso gut. Die ach so lebenswichtigen Mineralien werden sowieso in viel höherer Menge über die Nahrung aufgenommen.

Schaut Euch doch einfach mal folgende Beiträge an!




Petitionsaufruf von Right to Water

Thomas Uhl